Monat: April 2016

Print – Ein Plädoyer für Slow Media

Ist es ein Buch, ist ein Magazin? Nennen wir es ein Magabu oder Bugazin.  Print – Ein Plädoyer für Slow Media ist auf jeden Fall ein sehr ansprechend gemachtes Printprodukt.

Das Thema Slow Media, und verbunden damit das neue Trendthema Entschleunigung, passt vermeintlich in unsere Zeit. Wir  fühlen, dass durch die Omnipräsenz digitaler Medien zwar die Hoffnungen auf noch mehr Informationen immer und überall  und auf mehr Bequemlichkeit wahr geworden sind. Gleichzeitig aber entwickelt sich offenbar eine Gegenbewegung. Anscheinend spüren wir, dass das Versprechen digitaler Medien auch Nachteile mit sich bringt – Informationsüberfluss, Datenschutzsorgen, Überforderung, Aufmerksamkeitsspannenreduktion, Unbehagen, Nervosität.

Gut, dagegen kann man etwas tun, zum Beispiel Malbücher ausmalen. Ein erstaunlich boomender Markt. Die deutsche Bleistiftindustrie meldet einen derart gestiegenen Absatz an Farbstiften, dass Produktionskapazitäten ausgelastet sind und ausgebaut werden müssen, sogar Nacht- und Wochenendschichten sind nötig, um die Bilderbuchausmaler mit Stiften zu versorgen. So sorgt also die digitale Industrie dafür, dass eine der ältesten analogen Industrien einen wahren Aufschwung erlebt. Wer hätte das gedacht?

Wem Ausmalen zu doof/kindisch/anstrengend  ist, der kann noch etwas anderes tun, um sein Leben zu entschleunigen:  gedruckte Medien wiederentdecken. Gut also, dass es zu diesem Thema nun auch ein sehr schön und aufwändig produziertes gedrucktes Medium gibt. Wie aufwändig, erfährt man auf der letzten Seite:

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Abstimmen für Berliner Büchertisch!

Der Berliner Rundfunk 91,4 verlost 50.000 Euro für gemeinnützige Organisationen in Berlin. Eine der Organisationen, die sich um das Geld bewerben, ist der Berliner Büchertisch e.V.

Warum der Berliner Büchertisch Geld bekommen sollte?

Damit sich noch mehr Berliner Kinder und Erwachsene das Lesen leisten können!

“Wir möchte noch mehr Berliner Kindern und Jugendlichen die Freude des Lesens nahe bringen. Wir möchten, dass jedes Kind, unabhängig von der Einkommenssituation seiner Eltern, eigene Bücher zuhause haben kann, die es tausend Mal lesen, innig lieben und weiter verschenken kann. Wir geben deshalb in unseren drei Buchläden jedem Kind die Möglichkeit, sich jeden Tag ein Kinderbuch auszusuchen und kostenfrei mitzunehmen. Für Kinder in Berliner Randbezirken haben wir außerdem die “Berliner Büchertaube” gestartet, ein Lesestipendium, bei dem die Kinder jeden Monat ein Überraschungsbuch von uns nach Hause geschickt bekommen.

“Kein Faktor dominiert den späteren Erfolg im Leben eines Menschen stärker als die Frage, ob die Eltern Bücher zu Hause haben oder nicht. Wo Bücher im Haus sind, herrscht ein ganz anderer Anspruch, über die Welt nachzudenken.”

Hans-Georg Häusel, Hirnforscher

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