Ein Solitär in der deutschen Gegenwartsliteratur – Peter Kurzeck

Eine  Erzählung ohne Schrift, frei erzählt.  Nicht viele Autoren können so Literatur produzieren. Peter Kurzeck konnte es und schuf so ein Werk, das seinesgleichen sucht. Romane in Schrift hat er auch veröffentlicht. Aber es ist wohl besonders sein freies Erzählen, das ihn einmalig machte.

Seine Stimme, der Fluß seiner Erzählung, der einen erst staunend, dann fasziniert, dann begeistert zuhören lässt, dieses Gefühl, er würde bei einem zuhause auf der Couch sitzen und locker doch präzise aus seinem Leben erzählen, das entfaltet einen Reiz, dem man sich nur schwer entziehen kann.

In diesem Ausschnitt seiner Erzählung “Unerwartet Marseille” erzählt er lakonisch über seinen Beginn als Schriftsteller.

Peter Kurzeck, Jörg Döring (Hg.)
Unerwartet Marseille, Peter Kurzeck erzählt

2012, Stroemfeld Verlag
ISBN: 978-3-86600-007-0
2 Audio-CDs, Regie: Jörg Döring
19,80€

1 Kommentar

  1. Peter Kurzeck hatte eine ganz besondere Stimme, die einem in den Bann zieht. Nicht durch Spannung – denn seine Texte besitzen zumeist nur ganz wenig Handlung – sondern durch die Schilderung der Details des Alltags.

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